Wenn Internet-Anwendungen nicht richtig funktionieren, ist das nicht nur ärgerlich, sondern behindert besonders den Vertrieb, belegt eine aktuelle Studie: Denn Web-Stress senkt die Produktivität der Mitarbeiter und die Kaufbereitschaft der Konsumenten. „Web-Stress“ kostet Unternehmen europaweit schätzungsweise 20 Milliarden Euro jährlich.
Die unabhängige Studie “CA Web Stress Index” war von CA, einem führenden Anbieter von IT-Management-Software, in Auftrag gegeben und im Mai 2009 unter 1.000 Arbeitnehmern sowie 2.500 Konsumenten in Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und UK durchgeführt worden.
“Geht nicht” kostet EU-weit 20 Milliarden Euro im Jahr
Frust, Stress und Zeitverlust entstehen, wenn Internetanwendungen nicht oder nicht ganz funktionieren.
Doch nicht nur die Psyche der für die Studie befragten deutschen Berufstätigen leidet: oft wird auch die Arbeit der Befragten behindert. Und das kostet: Schätzungen beziffern die Produktionsverluste in der EU aufgrund des so genannten „Web-Stress“ auf 20 Milliarden Euro jährlich.
Nichts geht mehr ohne Web
Dabei nehmen Internet-Anwendungen im Geschäftsleben an Bedeutung und Umfang ständig zu. So gaben fast alle der Befragten (96%) an, ihren Job ohne Web-Applikationen nicht durchführen zu können.
14 Prozent haben jedoch täglich Probleme mit Web-Anwendungen, während weitere 36 Prozent angeben, immerhin wöchentlich von Web-Problemen betroffen zu sein.
Mangelnde Performance: Konsumenten springen ab
Doch nicht nur Angestellte leiden unter einer mangelnden Web-Performance. Die Studie untersuchte auch den Zusammenhang zwischen Web-Performance und Konsumenten-Zufriedenheit.
Von den 500 befragten erwachsenen Personen in Deutschland nutzen nahezu alle (96%) das Internet für Recherchen, während 94 Prozent ihre Einkäufe über das Internet tätigen.
Konsumenten besuchen in der Regel verschiedene Internetseiten, um sich zu informieren, bevor sie ein Produkt oder eine Dienstleistung (online oder im Geschäft) kaufen. Das heißt, dass ein funktionierender Web-Auftritt auch für diejenigen Unternehmen wichtig ist, die ihre Waren nicht über das Internet vertreiben:
Stabile und ansprechende Webauftritte hinterlassen einen guten Eindruck, der das Kaufverhalten positiv beeinflussen kann. Im Umkehrschluss führen fehlerhafte Internet-Anwendungen dazu, dass die Internetnutzer schnell auf eine andere Website weiterklicken. Auch dies belegt die Studie an Hand der Antworten von Mitarbeitern und Konsumenten.
Mehr Infos zur Studie
Die Studie „2009 CA Web Stress Index“ wurde von dem unabhängigen Forschungsunternehmen Redshift Research durchgeführt. Interviewt wurden 1.000 Arbeitnehmer, die täglich mehr als vier Stunden einen PC für ihre Arbeit nutzen. Zudem wurden 2.500 Konsumenten befragt, die in den vergangenen zwei Monaten online Güter bestellt hatten. Die Untersuchungen wurden jeweils im Mai 2009 per Online-Fragebogen in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und UK durchgeführt.
Weitere Informationen zur Studie finden sich unter www.ca.com/gb/mediaresourcecentre .
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